Wann: 18.-20. Juni 2010

Wo: Jugendherberge Hellenthal und Umgebung

Wer: Simone, Bernie, Martin und Sandra

Joline, Lea, Paula, Lisanne, Elisabeth, Yvonne, Theresa, Jonas, Lukas, Pierre, Ben, Jan, Yannek, Johannes und wir: Frauke und Amelie

Ziele: Sport und Spaß, Teamfähigkeit und Entwicklung von Gemeinschaftsgefühl

 

  1. Tag: Alles begann damit, dass wir dank Simones Einsatz früher Schule aushatten und somit bei ihr, mehr oder weniger abgehetzt, zum Public Viewing eintrafen. Obwohl wir sie lautstark mit Vuvuzelas und Fähnchen anfeuerten, war leider die Leistung der deutschen Mannschaft beim Spiel gegen Serbien nicht unseren Erwartungen entsprechend  (0:1). Trotz Poldis verschossenen Elfmeters waren wir alle bester Laune als wir in den Bus stiegen. Die Fahrt dauerte 1 ½ Std. und war ganz lustig, wenn auch nicht besonders angenehm, da es ziemlich heiß war. Angekommen hatten wir bis zum Abendessen Freizeit, mussten jedoch so unangenehme Dinge wie Bettenbeziehen erledigen. :D Dies war vor allem für die Kleineren ein Problem!  Nach dem extrem leckeren Abendessen was aus Kaviar und Hummer bestand verbrachten wir den Abend mit Bernies Lieblingskartenspiel. Im Anschluss machten wir eine Nachtwanderung, die so perfekt organisiert war, dass wir nach der Hälfte den Weg verloren und umkehren mussten. Dies störte uns aber nicht, da die Nachtwanderung eine tolle Aktion war. ;) Unser persönlicher Dank gilt Pierre, der uns die ganze Zeit den Weg geleuchtet hat und uns mit Rat und Tat zur Seite stand.

  2. Tag: Für unser Zimmer stellte der Beginn des nächsten Morgens kein Problem dar (Mädchenzimmer! :D ), für die Langschläfer allerdings schon! Da sie durch Martin mitsamt Vuvuzela um halb acht geweckt wurden! Dieser Tag sollte sich noch als echtes Survivaltraining herausstellen: Nur mit Müsliriegeln, Äpfeln und Brötchen bewaffnet gingen wir in den Wald. Glücklicherweise wurden wir von der frischverheirateten Kletter- und Outdoortrainerin Larissa begleitet. Wir lernten von ihr verschiedene Klettertechniken z.B. das Überqueren einer Schlucht. Durch die Zusammenarbeit im Team das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Es war mal ein Erlebnis seine Grenzen kennenzulernen und sie vielleicht auch zu überschreiten. Insgesamt war es eine schöne Erfahrung, jedoch hätten wir alle auf die langen Wartezeiten verzichten können. Nach diesem anstrengenden aber schönen Tag waren wir erstmal alle geschafft. Nach dem Abendessen war der Drang Sport zu treiben aber größer als die Erschöpfung. So ließen wir den Abend „ruhig“ mit Basketball, Fußball und Speedminton ausklingen. Auch danach wurde noch bis in die Nacht gequatscht und gelacht.

  3. Tag: Das Aufstehen fiel an diesem Morgen nach einer viel zu kurzen Nacht besonders schwer. Doch Martin und seine Vuvuzela kannten kein Erbarmen! Somit erschienen alle, wenn auch mit einiger Verspätung und ziemlich verschlafenen Gesichtern, zum Frühstück. Nachdem alle gepackt hatten, beschäftigten wir uns mit Spielen, einsamen Wandern und Sport. Nach dem Mittagessen verbrachten die Meisten die Zeit bis der Bus kam mit Basketballspielen. Jedoch mussten wir ziemlich lange warten, da der Bus eine Stunde Verspätung hatte. Die Heimfahrt kam allen lang, unbequem und verschlafen vor. Und so endete die Jugendfahrt 2010.

Unser persönliches Fazit: Es war eine sehr schöne und actionreiche Fahrt. Wir bedanken uns bei allen, die das möglich gemacht haben. Allerdings ist es schwierig und fast unmöglich eine Gruppe mit so großen Altersunterschieden zu einem Team zusammenzuführen und allen Interessen gerecht zu werden.